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Autonomes Konzeptfahrzeug

Smart vision EQ fortwo steht für die Mobilität der Zukunft

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Das connected car kennt seinen Nutzer

Herbeigerufen wird der smart vision EQ fortwo über ein Mobile Device. Dass es sich um „sein“ Fahrzeug handelt, erkennt der Nutzer mit Hilfe neuartiger Individualisierungsmöglichkeiten: Über das Black Panel an der Front (Format: 44 Zoll/105 x 40 cm) sowie große seitliche Projektionsflächen lässt sich der smart vision EQ fortwo personalisieren. LED-Displays an Stelle der Scheinwerfer zeigen sowohl klassische Fahrgrafiken (von sportlich bis neutral) sowie augenähnliche Formen, über die das Fahrzeug auf einer menschlicheren Ebene kommunizieren kann. Auch über die Rücklichter können neben der klassischen Darstellung detaillierte Informationen gegeben werden - etwa Warnungen oder Verkehrsinformationen. Der Frontgrill dient zum einen der Personalisierung und zum anderen der Kommunikation mit der Umgebung (z. B. Informationen für Passanten beim Kreuzen der Straße). Die Türen des Showcars sind mit einer schaltbaren Folie bezogen. Ist das Auto unbesetzt, können Informationen zu lokalen Events, das Wetter, News oder die Uhrzeit angezeigt werden. Auf dem Black Panel Grill ist zu erkennen, ob der smart einzeln oder zu zweit besetzt ist.

Wer möchte, kann mit Hilfe der 1+1-Sharing-Funktion zudem ungezwungen mit interessanten Nutzern in Kontakt kommen. Mögliche Mitfahrer werden anhand ihrer hinterlegten Profile und aktuellen Fahrtwünsche vorgeschlagen und können akzeptiert oder abgelehnt werden. Bei einer Fahrt zu zweit werden auf dem großen Display im Innenraum gemeinsame Interessen wie letzte Konzertbesuche oder ausgeübte Sportarten angezeigt. So lässt sich die durch autonom fahrende Fahrzeuge neu gewonnene Zeit zu Austausch und Interaktion nutzen.

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Voll elektrisch unterwegs

Electric: Der smart vision EQ fortwo verfügt über einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 30 kWh. Ist er nicht im Einsatz, steuert er selbstständig eine Ladestation an, um neue Energie zu laden. Alternativ können sich die Autos induktiv ans Stromnetz „andocken“, Strom abgeben und so das Netz als „Schwarmbatterie“ entlasten. smart übernimmt so eine wichtige Funktion bei der Gestaltung der Energiewende.

Design: Urbaner Lifestyle der Zukunft

Der smart vision EQ fortwo (Länge/Breite/Höhe: 2699/1720/1535 mm) ist ein cooler Zweisitzer und punktet wie alle smart mit maximalem Platz auf minimalem Raum. Das Fahrzeug kommuniziert über einen Black-Panel-Grill und LED-Displays, die Scheinwerfer und Heckleuchten ersetzen. Die Seitenfenster sind mit Spezialfolie überzogen, auf die von innen Informationen projiziert werden können. Im Interieur ist im Frontbereich ein Black-Panel-Display für User-Interface-Aktivitäten eingebaut.

„Der smart vision EQ fortwo verkörpert den urbanen Luxus der Zukunft. Es ist ein radikaler Ansatz mit einem coolen und reduzierten Design. Das Showcar hat smart-typische Proportionen, mit akzentuierten, ausgeprägten Radläufen an den vier Ecken und ohne Überhang“, so Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG. „Eine Vielzahl an digitalen Oberflächen in Exterieur und Interieur ermöglicht die nächste Stufe der Kommunikation zwischen Mensch und Automobil. Der Kunde erhält die Möglichkeit, das Fahrzeug nach seinen individuellen Bedürfnissen zu personalisieren.”

Exterieur: smart-typische Proportionen, neuartiges Türkonzept

Das Exterieur ähnelt einem Schmuckstück, bei dem bildhaft eine Fassung eine Perle umfasst. Mit dem „One-and-a-half-box“-Design, den betonten, starken Radhäusern und den kurzen Überhängen an Front und Heck sind die Proportionen typisch smart.

Platzsparendes Türkonzept

Auffälliges Merkmal ist das neuartige Türkonzept. Die beiden Türen lassen sich platzsparend flügelartig über die Hinterachse hinwegdrehen, was den Einstieg erleichtert und eine faszinierende Architektur erzeugt. Das Türkonzept reduziert gleichzeitig die Kollisionsgefahr mit Radfahrern oder Fußgängern.

Roségoldfarbene, dreidimensionale Elemente in den Rädern und im Diffusor weisen auf den Elektroantrieb hin und schlagen eine Brücke zum typischen EQ-Design. Die Seitenscheiben sind mit einer auslaufenden hexagonalen Grafik gestaltet.

Das klare, zukunftsorientierte Exterieurdesign wird durch weißmetallische Flächen und dunkel getönte Glasflächen verstärkt. Auf eine moderne und technologische Weise spielt der smart Farbe im Exterieur durch eine Vielzahl an Displaygrafiken.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.