Autonomes Fahren Ohne Sicherheitsfahrer: In San Francisco starten Robo-Taxis

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Die General-Motors-Tochter Cruise darf ihre fahrerlosen Shuttles in Kalifornien künftig auch für die Öffentlichkeit anbieten. Weitere Anbieter stehen schon in den Startlöchern.

Ab 2023 will Cruise seine speziell entwickelten autonomen Orion-Shuttles öffentlich einsetzen.
Ab 2023 will Cruise seine speziell entwickelten autonomen Orion-Shuttles öffentlich einsetzen.
(Bild: Cruise)

Kalifornien erlaubt fahrerlosen Fahrzeugen testweise den Transport seiner Bürger. Die zuständige Behörde CPUC hat nun der General-Motors-Tochter Cruise die erste derartige Genehmigung ausgestellt. Die Robo-Shuttles des Unternehmens können damit nun nicht nur Mitarbeiter, sondern jedermann mitnehmen, ohne dass ein Überwachungsfahrer an Bord ist. Gebühren darf Cruise von den Passagieren allerdings noch nicht kassieren.

Cruise: Bald mit speziellen Orion-Shuttles im Einsatz

Cruise will die fahrerlosen Taxis nun zunächst in San Francisco einsetzen und weitere Erfahrung mit der Technik sammeln. Groß ausgerollt werden soll der Service ab 2023, dann mit zahlenden Fahrgästen und den speziell entwickelten Orion-Shuttles. Bislang nutzt Cruise umgerüstete E-Crossover vom Typ Chevrolet Bolt.

Neben der GM-Tochter dürften bald auch Wettbewerber an dem Testprogramm der CPUC teilnehmen. Unternehmen wie die Google-Schwester Waymo, Amazon-Tochter Zoox und das amerikanisch-chinesische Start-up Pony.ai betreiben bereits entsprechende Versuchsflotten in Kalifornien. In der Regel ist aber noch ein Überwachungsfahrer an Bord oder Nutzerkreis- und Operationsgebiet sind eingeschränkt.

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