Ladesäulen Musk kündigt an: Tesla öffnet Supercharger noch 2021 für andere Marken

Autor Christoph Seyerlein

Elektroautofahrer egal welcher Marke sollen noch in diesem Jahr auch Teslas Supercharger-Netz zum Laden nutzen können. Tesla-Chef Elon Musk schaffte dazu via Twitter nun Klarheit. Warum der Schritt schon lange kontrovers diskutiert wird.

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Weltweit gibt es aktuell rund 2.500 Supercharger-Stationen mit etwa 25.000 Ladepunkten.
Weltweit gibt es aktuell rund 2.500 Supercharger-Stationen mit etwa 25.000 Ladepunkten.
(Bild: Tesla)

Schneller als gedacht: Bislang hatte sich erst für 2022 abgezeichnet, dass Tesla sein Supercharger-Netzwerk auch E-Auto-Fahrern anderer Marken zur Verfügung stellt. Die Rede war bisher auch nur von einer Gegend in Norwegen. Jetzt stellte Firmenchef Elon Musk via Twitter klar: Noch 2021 soll die Öffnung erfolgen. Und auch von einer regionalen Begrenzung war keine Rede mehr. Stattdessen erklärte der Tesla-Chef, dass die Öffnung „mit der Zeit“ in allen Ländern erfolgen werde.

Einen User-Beitrag bei Twitter kommentierte Musk mit den Worten: „Wir öffnen unser Supercharger-Netzwerk noch in diesem Jahr für andere Elektroautos“. Keine Angaben machte der Unternehmer dazu, welche Gebühren Tesla von Fremdmarken-Fahrern verlangen wird.

Um eine mögliche Öffnung gibt es bereits seit Jahren Diskussionen. Schon in der Vergangenheit beschwerten sich Tesla-Fahrer immer wieder über überlastete Supercharger-Stationen. Diese Situation dürfte sich künftig verschärfen. Zudem finanzieren Tesla-Kunden den Ausbau des Netzwerks mit dem Kauf eines Autos bislang indirekt mit. Umso interessanter wird es zu beobachten sein, wie Tesla künftig zwischen „eigenen“ und „fremden“ Ladekunden unterscheiden wird.

Weltweit gibt es aktuell mehr als 2.500 Supercharger-Stationen mit etwa 25.000 Ladepunkten.

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