Call a Bike Leihraddienst der Bahn erhöht die Preise

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Wer Neukunde bei dem Leihraddienst "Call a Bike" der Deutschen Bahn wird, muss nun schon früher zahlen. Die Bahn sieht sich trotzdem noch als preiswerte Alternative zur Konkurrenz.

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Bisher wurde bei der Bahn-Tocher "Call a Bike" erst nach 30 Minuten der erste Euro fällig. Nun zahlen Neukunden schon nach 15 Minuten diesen Betrag.
Bisher wurde bei der Bahn-Tocher "Call a Bike" erst nach 30 Minuten der erste Euro fällig. Nun zahlen Neukunden schon nach 15 Minuten diesen Betrag.
(Bild: Deutsche Bahn AG / Julia Breuer)

Die Deutsche Bahn hat die Tarife bei ihrem Leihraddienst "Call a Bike" für Neukunden umgestellt. Seit Mitte April zahlen neue Nutzerinnen und Nutzer bereits für 15 Minuten Fahrzeit einen Euro, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. In der bisherigen Tarif-Optionen war ein Euro pro halbe Stunde Standard.

Dafür entfällt im neuen sogenannten Starter-Tarif die Jahresgebühr von drei Euro. Per App lassen sich die Fahrräder aufschließen und nutzen. Abgestellt werden sie in der Regel an festen Stationen. Wer die Räder woanders abstellt, zahlt meist drauf.

Darüber hinaus bietet die Bahn für "Call a Bike" nun einen Premium-Tarif an, in dem die Fahrt weiterhin einen Euro pro 30 Minuten kostet. Allerdings fällt dabei eine monatliche Grundgebühr von knapp sechs Euro an. „Im Vergleich zum Markt bieten wir unseren Kund:innen weiterhin ein besonders preiswertes wie praktisches Mobilitätsangebot“, teilte die Sprecherin weiter mit.

Mitbewerber mit ähnlichen Preisen

Für Bestandskunden ändert sich vorerst nichts. Ob auch hier in absehbarer Zeit Tarifänderungen geplant sind, wurde am Freitag zunächst nicht bekannt.

Der größte "Call-a-Bike"-Konkurrent Nextbike hat die Fahrpreise eigenen Angaben zufolge schon vor einigen Jahren erhöht. Auch hier wird seither ein Euro bereits für 15 Minuten Fahrzeit fällig statt wie davor für 30 Minuten. Allerdings ist die Preisstruktur heterogener. Dort, wo Nextbike mit Kommunen oder Verkehrsunternehmen kooperiert, wie etwa in Norderstedt oder in Köln, zahlen Nutzerinnen und Nutzer laut Nextbike für die ersten 30 Minuten häufig nichts.

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