Umfrage Ladeinfrastruktur stellt die größte Hürde beim E-Auto-Kauf dar

Autor / Redakteur: dpa / Lena Sattler

Laut einer Umfrage können sich einige Autofahrer gut vorstellen, als nächstes ein Fahrzeug mit E-Antrieb zu erwerben. Die Verfügbarkeit der öffentlichen Ladestationen spielt dabei allerdings für die meisten eine wichtige Rolle.

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Viele der Befragten sorgen sich beim Kauf eines Elektroautos um die fehlende Ladeinfrastruktur.
Viele der Befragten sorgen sich beim Kauf eines Elektroautos um die fehlende Ladeinfrastruktur.
(Bild: Daimler)

Für den nächsten Autokauf ziehen einer Umfrage zufolge derzeit 17 Prozent der Autofahrer in Deutschland „mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Auto mit vollelektrischem Antrieb in Betracht“. Allerdings sei für 32 Prozent der Befragten die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladestationen „absolut kaufentscheidend“, für weitere 34 Prozent „sehr wichtig“, teilte die Unternehmensberatung Alix Partners am Mittwoch mit. Sie hatte die Umfrage realisiert.

Fehlendes Ladenetz größte Sorge

Als größte Sorge beim Kauf eines Elektroautos gaben 45 Prozent die fehlende Ladeinfrastruktur an – „nicht verwunderlich, da die Zahl der E-Autos deutlich schneller wächst als die der öffentlichen Ladesäulen“, heißt es in der Studie. 40 Prozent der 1.015 Befragten sorgten sich um die Reichweite, 18 Prozent um die Sicherheit der Batterietechnik.

Anders sieht es bei den heutigen E-Auto-Fahrern aus. Ein großer Teil von ihnen könne zuhause oder am Arbeitsplatz laden. 88 Prozent würden wieder ein E-Auto kaufen. Aber 47 Prozent „stören sich vor allem an der Ladedauer“.

Höherer Kaufpreis für wenige akzeptabel

Eine weitere Hürde für Autokäufer in Deutschland ist der höhere Kaufpreis für E-Autos: Nur neun Prozent der Befragten wäre laut Umfrage bereit, für ein E-Auto 25 Prozent mehr zu bezahlen als für ein Auto mit Benzin- oder Dieselmotor.

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