Bedeutung der Formel E

Innovationsfeld E-Mobilität einmal anders

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Knowhow untermauert die Kompetenz in der E-Mobilität

Dabei konzentrieren sich die Bauteilspezialisten auf verschiedene Systeme. Dazu gehören unter anderem der Inverter und die Bordspannungsversorgung. Oliver Opitz erklärt: „Bewusst reden wir von Fokussystemen, nicht von Fokusprodukten. Von uns als Serviceführer wird erwartet, dass wir die neuesten und innovativsten Systeme, Anwendungen und Technologien bis ins kleinste Detail kennen.

Durch dieses geballte Knowhow untermauern wir unsere Kompetenz in der E-Mobilität. Kürzlich konnten wir mit einem strategischen Zukauf, der Integration der Amber Wireless GmbH, diese Entwicklung noch schneller nach vorne treiben. Unser Anspruch ist es, alle Kunden zu jeglichen Anwendungen rundum zu beraten. Dies führt zur optimalen und strukturierten Auswahl der richtigen Bauteile bei unserem Kunden vor Ort.“

Dieser Systemansatz zeigt sich auch in der Beratung des Formel-E-Teams. Das Rennfahrzeug birgt nur wenige Ansätze zur Entwicklung einzelner Komponenten. Vielmehr muss stets das Gesamtsystem Rennauto im Fokus der Innnovationsbrille stehen, nur so lassen sich Systeme optimieren, die Performance verbessern und Siege einfahren.

Globale Relevanz

In Zeiten immer strengerer Regularien bei der Emission von umweltschädlichen Gasen im Verbrennungsmotorbereich, erlebt das Thema E-Mobilität eine Hochkonjunktur. Auch E-Motoren belasten die Umwelt, mittelbar durch ihre Herstellung und Stromgewinnung auch mit CO2-Emissionen. Aber: Ergebnisse einer Studie der Universität Stuttgart zeigen, dass sich dieser Ausstoß im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor auf unter 50 % verringern lässt und dies bei einer Verdreifachung der Effizienz.

In der Entwicklung der E-Mobilität gilt es nun, mit verbesserten Komponenten und optimalen Systemdesigns den thermischen Wirkungsgrad zu verbessern. Damit lässt sich beispielsweise entweder die Größe des Gesamtsystems reduzieren oder der Wirkungsgrad erhöhen.

Ressourcen- und umweltschonende Produktion

Wichtiger Aspekt in der nächsten Generation der Mobilität ist die ressourcen- und umweltschonende Produktion. Das beginnt beim Rohmaterial und zieht sich durch bis zum späteren Recycling. Auch hier hat Würth Elektronik eiSos früh Maßstäbe gesetzt, sich selbst dazu verpflichtet, alle Komponenten nach den Richtlinien für RoHS und REACh zu produzieren.

Jegliche Rohmaterialien müssen mit dem strengen Katalog sowohl der halogenfreien als auch der Conflict-free-Materialien verglichen, und wenn notwendig, ersetzt werden. Auch diese teils kostenintensiven Prozesse müssen für eine zukunftsgerechte E-Mobilität durchgängig etabliert und stabilisiert werden, sind wichtige Beiträge für die Umwelt.

Um all diese Lernkurven schneller durchlaufen zu können, hat sich Würth Elektronik eiSos von Beginn an in der Formel E engagiert. Was Anfang 2014 durch die Partnerschaft mit der Familie Abt begann, soll sportlich in einem WM-Titel mit dem ABT Schaeffler Audi Sport Formula E Team enden. Die Kunden und Partner des Unternehmens aber werden den direkten Vorteil haben, dass durch dieses Engagement Produkte entstehen, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und teilweise unter extremen Bedingungen getestet wurden.

Mit der neuen Saison, die am 9. Oktober 2016 in Hongkong gestartet ist, werden Bauteile von Würth Elektronik eiSos einen nicht zu unterschätzenden Beitrag im Technologiewandel liefern und in Anwendungen wie Ladegeräten, Invertern und Spannungsversorgungen, aber auch zur Entstörung der E-Motoren Anwendung finden. Am 10. und 11. Juni 2017 gastiert die Formel E in Berlin zu einem Doppelrennen auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.

* Oliver Opitz ist Division Manager Strategische Produktentwicklung bei der Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG.

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