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MANAGEMENT STATEMENT Individueller Lebensraum: Die Mobilität der Zukunft revolutioniert das Interieur

Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe ist Spezialist für erstklassige Produkte im Fahrzeuginnenraum. Neben Innovationen erfordert das vor allem neue Kompetenzfelder, erklärt Parag Shah, CMO des international tätigen Automobilzulieferers.

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(Bild: Francisco Lopez-Fotodesign)

Selten zuvor stand die Automobilindustrie vor so großen Umbrüchen wie heute – sie wird smarter und autonomer. Wie wirkt sich diese Transformation auf die Bedürfnisse des Kunden aus und wie muss sich das Interieur von morgen wandeln?

Der Passagier möchte komfortabel und sicher von einem Ort zum anderen gelangen. Er bevorzugt es während der Fahrzeit zu arbeiten, möchte unterhalten werden oder sich einfach nur entspannen. Die Dr. Schneider Unternehmensgruppe beschäftigt sich genau mit diesen Herausforderungen: Funktionalität und Design können individuell auf den Innenraum und die Insassen abgestimmt werden. „Unser Anspruch ist es, innovative Produktideen mit hochwertigen Oberflächen und intelligenten Funktionen zu verknüpfen und so aus dem funktionalen Fahrzeuginnenraum einen individuellen und harmonisch abgestimmten Lebensraum zu machen. Wir nennen dies die Mobilität der Sinne“, erläutert Parag Shah. „Wenn wir am Markt langfristig überleben wollen, ist es enorm wichtig, Kompetenzen zu bündeln und Synergieeffekte zu nutzen. Um unseren Ansprüchen gerecht zu werden, müssen wir nicht nur unsere eigene Innovationskraft ausbauen, sondern auch neue Kompetenzfelder generieren.“

Wenn Kunststoff und Elektronik verschmelzen

Seit kurzem erweitert der Full-Service-Supplier Kunststoff seine Kompetenzen im Bereich Mechatronik. Der Zukauf der EMS-Sparte des TV-Herstellers Loewe Technology mit Sitz im benachbarten Kronach hat dies möglich gemacht. „Wir haben uns gezielt verstärkt. Das war ein wichtiges Puzzleteil, das unsere Elektronik-Kompetenz enorm erweitert. Wir sind jetzt in der Lage, nicht nur Elektronik zu entwickeln, sondern die elektronischen Baugruppen auch selbst zu produzieren“, erklärt Parag Shah. Davon profitiert neben dem Produktportfolio auch der komplette Wertschöpfungsprozess – schließlich bekommt der Kunde alles aus einer Hand. So können zum Beispiel Entwicklungszeiten verkürzt, Fertigungsprozesse beschleunigt und Schnittstellen reduziert werden.

Im Herbst 2020 hat die Dr. Schneider EMS GmbH ihre ersten Leiterplatten für das Modul PAOL (beleuchtetes Logo für Passenger Airbag Offlamp) für die Volkswagen Group gefertigt.
Im Herbst 2020 hat die Dr. Schneider EMS GmbH ihre ersten Leiterplatten für das Modul PAOL (beleuchtetes Logo für Passenger Airbag Offlamp) für die Volkswagen Group gefertigt.
(Bild: Dr. Schneider)

Ein Beispiel für die Symbiose von Elektronik und Kunststoff ist die kaKon, die kapazitive Konsole. Mit dem dreidimensionalen Bedienelement lassen sich Media, Telefon, Klima und Navigation über eine hochwertige, berührungssensitive Oberfläche steuern. Die Finger werden durch haptische Fühlhilfen geführt. Parallel dazu forscht das Unternehmen an leitfähigen Materialien, die in einem Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren verarbeitet werden können. Die smarten Elektronikbauteile werden mit dem leitfähigen Kunststoff direkt kontaktiert und sparen so separate Platinen und Bauraum. „Wo früher Schalter und Drehknöpfe den Innenraum prägten, haben längst Touch-Bedienelemente Einzug gehalten. Oberflächen werden smart, sie erwachen regelrecht zum Leben“, so Parag Shah.

Ein Beispiel für die Symbiose von Elektronik und Kunststoff ist die kaKon, die kapazitive Konsole. Die komplette Sensorik ist im Kunststoffteil integriert – ganz ohne zusätzliche Prozessschritte.
Ein Beispiel für die Symbiose von Elektronik und Kunststoff ist die kaKon, die kapazitive Konsole. Die komplette Sensorik ist im Kunststoffteil integriert – ganz ohne zusätzliche Prozessschritte.
(Bild: Dr. Schneider)

Kompetenzen durch Partnerschaften erweitern

Um genau in diesem Feld die Kompetenzen in Oberflächentechnologien auszubauen, geht die Unternehmensgruppe vermehrt Partnerschaften ein: Mit einer Kapitalbeteiligung am französischen Start-Up und Folienspezialisten SYMBIOSE baut Dr. Schneider seine Kompetenz für In-Mould-Labeling (IML) aus. Der Folieneinsatz im Spritzgussverfahren erhöht nicht nur die Designvielfalt im Interieur. Die klassische IML-Folie kann, kombiniert mit Elektronik, auch funktionale Aufgaben erfüllen. Es entstehen smarte Produkte mit Licht-, Sensor- oder Schaltfunktionen. „Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung hochwertige Oberflächen, gemäß unserer Vision ‚Focus on Excellence‘“, unterstreicht Parag Shah.

Die Experten der Vorentwicklung analysieren seit Jahren die Trends der automobilen Welt. Wer auch in Zukunft vorne mitspielen will, muss äußerst flexibel sein und sich schnell an die Veränderungen am Markt anpassen können.

(Bild: Dr. Schneider)

Innovatives Luftreinigungssystem „PureVent“

Vor allem in Ballungszentren aber auch im Bereich der Shared-Mobility zeichnet sich ein neuer Trend ab. Der Passagier möchte gesund und vital von A nach B fahren, während der Fahrt saubere, reine Luft atmen. Genau hier setzt das Klimakonzept PureVent an:

Es bietet eine Vielzahl an Funktionen: Der PureVent Demonstrator überwacht die Luftgüte, zeigt die Luftqualität optisch an und reinigt die Luft im Fahrzeuginnenraum. Flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Kohlenwasserstoffe, aber auch Pollen, Allergene, Viren, Bakterien oder Geruchsstoffe können damit zum Großteil aus der Luft gefiltert und u.a. durch UV-Strahlung unschädlich gemacht werden. Das Resultat ist saubere Luft, die dank ihrer Reinheit und Güte maßgeblich zum Wohlbefinden der Fahrzeuginsassen beiträgt. Ein vielversprechender Use Case für Shared Mobility, da vor allem dort Passagiere oder die Fahrer häufig wechseln.

Das innovative Luftreinigungssystem „PureVent“ der Dr. Schneider Unternehmensgruppe wurde mit IDA-Award 2020 in Silber ausgezeichnet.
Das innovative Luftreinigungssystem „PureVent“ der Dr. Schneider Unternehmensgruppe wurde mit IDA-Award 2020 in Silber ausgezeichnet.
(Bild: Dr. Schneider)

„Dass wir in Puncto Design auf dem richtigen Weg sind, spiegeln unsere aktuellen Prämierungen wieder“, resümiert Parag Shah. Das PureVent-Exponat wurde mit dem IDA Award 2020 in der Kategorie „Transportation / Auto Accessories and Interiors“ ausgezeichnet. Noch vor Markteinführung im Juli wurde der mobile Luftreiniger AELUS, der in Zusammenarbeit mit der Rolfhartge GmbH entwickelt wurde, und in dem auch die patentierte Photokatalyse-Clean Air Technologie von Dr. Schneider zum Einsatz kommt, mit dem zweifachen Red Dot 2021 in den Kategorien Design Quality und Design Innovations prämiert. Auch beim nachrüstbaren AELUS steht ein hoher Nutzwert für die Fahrzeuginsassen im Vordergrund. Neben sauberer Luft trägt auch die smarte Kombination von Funktionalität und Design zum gesteigertem Wohlbefinden der Passagiere bei.

„Wir beschäftigen uns heute schon mit den Antworten auf die Trends von morgen oder übermorgen“, erklärt Parag Shah die Vision. „Uns geht es darum, mit unseren Kompetenzen und Technologien für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Unsere Maxime ist es, die Bedürfnisse der Menschen in der Zukunft zu kennen und zu verstehen. Wir wissen, was die Mobilität der Zukunft im Interieur in fünf oder zehn Jahren erfordert, welche Bedürfnisse der Passagier haben wird. Genau an dieser Stelle setzen wir an“.

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