Klimaschutz Großbritannien investiert Milliarden in Elektrobusse

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Schneller, günstiger, umweltfreundlicher: Das Vereinigte Königreich investiert Milliarden in sein Busnetz. Es sollen mehr Busse mit alternativen Antrieben fahren, Dieselbussen droht der Garaus.

Großbritannien krempelt sein Busnetz um. Die Passagiere wird's freuen.
Großbritannien krempelt sein Busnetz um. Die Passagiere wird's freuen.
(Bild: Solaris)

Mit Milliardeninvestitionen will Großbritannien sein Bussystem modernisieren. Unter anderem sollen 4.000 „in Großbritannien gebaute“ Elektro- oder Wasserstoffbusse geliefert werden, wie die Regierung in London am Montag (15. März) ankündigte. Der Verkauf von Dieselbussen soll beendet werden. Auch Reisende sollen profitieren: Ziel seien günstigere, häufigere und besser abgestimmte Busfahrten. Hunderte Kilometer neue Buslinien sollen entstehen. Insgesamt sind Investitionen von drei Milliarden Pfund (3,5 Milliarden Euro) vorgesehen. Es handele sich um die ehrgeizigste Umstellung seit Generationen.

Passagiere sollen nur ein paar Minuten warten

„Wir erwarten, dass lokale Behörden und Betreiber zusammenarbeiten, um Busverbindungen bereitzustellen, die so häufig sind, dass die Fahrgäste einfach auftauchen und losfahren können, ohne dass sie sich auf einen traditionellen Fahrplan verlassen müssen und im Vertrauen, dass sie nicht länger als ein paar Minuten zu warten brauchen“, betonte das Verkehrsministerium. Minister Grant Shapps sagte: „Die Qualität der Busverbindung sollte nicht davon abhängen, wo man lebt. Jeder verdient Zugang zu günstigen, verlässlichen und schnellen Busfahrten.“ In ländlichen Gegenden soll ein Bedarfsbetrieb mit Rufbussen über Apps getestet werden.

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