Elektromobilität Für globalen Ladenetzausbau fehlen über 100 Milliarden Euro

Quelle: ampnet

Hierzulande scheitert ein zügiger Ausbau des Ladesäulennetzes für E-Autos vor allem an bürokratischen Hürden. In Asien, Südamerika oder gar Afrika wären das geradezu Luxusprobleme. Global gesehen mangelt es vor allem an Geld. Viel Geld.

VW ID 3 an einer Ladesäule von Ionity.
VW ID 3 an einer Ladesäule von Ionity.
(Bild: Volkswagen)

Die Zahl der Elektroautos wächst deutlich, die Zahl der Ladestation hinkt hinterher. Dabei handelt es sich keinesfalls nur um ein deutsches oder europäisches Problem. Eine neue, von Siemens Financial Services (SFS) veröffentlichte Studie schätzt die weltweite Investitionslücke, die zur Bereitstellung der Ladenetze für Elektrofahrzeuge allein in den kommenden beiden Jahren benötigt wird, auf umgerechnet rund 40 Milliarden Euro.

Für die Jahre 2024 bis 2026 wird sogar ein exponentielles Wachstum auf mehr als das Doppelte (92 Mrd. Euro) vorausgesagt, um eine Ladeinfrastruktur in der Güte des Tankstellennetzes aufzubauen. Gut ein Viertel davon entfällt auf Europa.

Private Geldgeber anzapfen

Dringend benötigt würden daher clevere Finanzierungslösungen auf Nutzungsbasis, die Investitionen möglich und erschwinglich machen, so Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von SFS in Deutschland. Durch entsprechende Finanzierungsmodelle – zum Beispiel über spezialisierte private Geldgeber – könnten die Investitionskosten an den erwarteten Cashflow der Ladestationen angepasst werden, so dass die Investition budgetneutral gestaltet werden könne.

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