Mikromobilität Forscher entwickeln kompaktes E-Bike-Ladegerät zum Mitnehmen

Von sp-x/cs

Die Ladegeräte von E-Bikes sind oft klobig und schwer. Eine Neuentwicklung von Forschern der Universität Stuttgart könnte das in Zukunft ändern.

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Das Ladegerät der Forscher aus Stuttgart soll trotz seiner kompakten Größe eine Ladeleistung von mehr als 150 Watt haben.
Das Ladegerät der Forscher aus Stuttgart soll trotz seiner kompakten Größe eine Ladeleistung von mehr als 150 Watt haben.
(Bild: Universität Stuttgart)

Viel Leistung auf weniger Raum: Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben ein neuartiges Ladegerät für E-Bikes und -Roller entwickelt. Der nun vorgestellte Prototyp ist vom Volumen her nur halb so groß wie die bisher erhältlichen Ladegeräte, verfügt aber über die gleiche Leistungsfähigkeit von mehr als 150 Watt.. Das entspricht einer Leistungsdichte von rund 1,6 kW/Liter.

Möglich macht das ein Spannungswandler aus Gallium-Nitrid; die aus neuen Handy-Ladegeräten bekannte Technik benötigt deutlich weniger Platz als die bisherige Variante mit Silizium. Angaben zur Marktreife machen die Forscher nicht. Auch ein möglicher Preis ist deshalb nicht bekannt.

Die Entwicklung des Produkts birgt mehrere Schwierigkeiten. Ladegeräte für Akkus haben im Gegensatz zu einem einfachen Netzteil einen breiten Betriebsbereich. Heißt: Es braucht verschiedene Spannungen und Ströme, um den Akku möglichst schnell und schonend aufzuladen. Gleichzeitig soll die elektrotechnische Schaltung aber möglichst klein und effizient sein.

„Der Traum eines jeden E-Bikers“

Für ihr Gerät sehen die Forschenden einen echten Bedarf. „Ein stärkerer Akku, aber gleichzeitig kürzere Ladezeiten und Ladegeräte, die leicht sind und im Rucksack keinen Platz wegnehmen – so etwa sieht der Traum eines jeden E-Bikers aus“, heißt es in der Mitteilung der Universität Stuttgart.

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