Elektromobilität Faraday Future kündigt einmal mehr seinen Marktstart an

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Faraday Future galt mal als möglicher neuer Star der E-Auto-Branche. Die Marke musste jedoch den Marktstart ihres ersten Autos wegen Problemen mehrmals verschieben. Nun soll es, mal wieder, bald soweit sein.

Zunächst soll das erste Auto des Herstellers in den USA und China verkauft werden, später auch in Europa.
Zunächst soll das erste Auto des Herstellers in den USA und China verkauft werden, später auch in Europa.
(Bild: Faraday Future)

Nach mehreren Verzögerungen will das E-Auto-Start-up Faraday Future im kommenden Jahr sein erstes Modell auf die Straße bringen. Der Produktionsstart des Crossovers FF 91 im US-amerikanischen Hanford ist nun für den Sommer 2022 angekündigt. Wie viele Exemplare des 772-kW/1.050-PS-starken E-Mobils im ersten Jahr gebaut werden sollen, ist nicht bekannt.

Zunächst soll das erste Auto der Marke in den USA und China verkauft werden, später auch in Europa. 2023 soll ein zweites Modell namens FF 81 folgen, zudem sind weitere Pkw-Baureihen und ein kleiner Transporter geplant.

Finanzierung führt zu Verzögerung

Ursprünglich sollte der FF 91 bereits 2018 auf die Straße kommen, später war Ende 2020 avisiert. Faraday Future hatte nach einem Hype Mitte des Jahrzehnts zwischenzeitlich Probleme mit der Finanzierung, die Fabrik in den USA konnte nicht rechtzeitig fertiggestellt werden.

Zudem hatten zwischenzeitlich einer der Gründer sowie der Chef der Produktentwicklung das Unternehmen verlassen. Mit dem Ex-Byton- und Ex-BMW-Manager Carsten Breitfeld hat vor rund zwei Jahren ein neuer CEO das Ruder übernommen.

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