Studie Bürger wollen schnellere Verkehrs- und Energiewende

Autor / Redakteur: dpa / Nick Luhmann

Mehr als ein Drittel der Deutschen sieht die Bürokratie hierzulande als eines der größten Probleme bei der Umsetzung der Energie- und Verkehrswende an. Danach gefragt hat ein Verbund aus 25 Forschungsinstituten.

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(Bild: SP-X/Lea Fuji)

Der Wandel im Verkehrs- und Energiebereich geht vielen Menschen in Deutschland zu langsam. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne von 25 Forschungseinrichtungen. Demnach wünscht sich mehr als die Hälfte der befragten rund 6.800 Menschen in Deutschland mehr Tempo diesbezüglich, hieß es in dem am Mittwoch (21. Juli) veröffentlichten „Sozialen Nachhaltigkeitsbarometer“, das vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Zusammenarbeit mit Forsa durchgeführt wurde. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium gefördert.

73 Prozent der Befragten halten es den Angaben zufolge für notwendig, den Energieverbrauch in Haushalten zu reduzieren, um die Energiewende voranzutreiben. Mehr als ein Drittel wäre grundsätzlich bereit, für den Klimaschutz höhere Steuern auf umweltschädliche Produkte zu akzeptieren. Mehr als ein Drittel sieht zudem die Bürokratie als eines der größten Probleme und eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energie- und Verkehrswende.

Wunsch nach mehr Solar-Förderung

90 Prozent der Befragten befürworteten den Ausbau von Solaranlagen auf Hausdächern. Die Anschaffung eines Elektro-Autos können sich 47 Prozent vorstellen. Die Hälfte lehnt eine Pkw-Maut oder höhere Parkgebühren ab, befürwortet aber ein Tempolimit auf Autobahnen.

Das Kopernikus-Projekt Ariadne ist als Verbund von mehr als 25 Instituten organisiert und wird vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geleitet.

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