„Zero-Emission-Zone“ Berliner Innenstadt: „Mittelfristig“ Sperrgebiet für Verbrenner

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Verbotene Zone: Benziner und Diesel haben „mittelfristig“ nichts mehr in der Berliner Innenstadt zu suchen – zumindest, wenn es nach der Verkehrssenatorin geht.

Berlin soll sauber werden.
Berlin soll sauber werden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

In weniger als zehn Jahren soll nach dem Willen der Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) die Innenstadt der Millionenmetropole für Benzin- und Dieselfahrzeuge gesperrt werden. „Wir wollen mittelfristig eine Zero-Emission-Zone einrichten“, sagte Günther nach der Sitzung des Senats, der am Dienstag (8. Juni) einen Maßnahmenplan für mehr Klimaschutz beschlossen hat.

Vorgesehen ist das zunächst für den Bereich innerhalb des S-Bahnrings der Hauptstadt. Das heißt laut Günther, dass hier nur noch Kraftfahrzeuge elektrisch unterwegs sind oder zumindest mit alternativen Antrieben. Solche mit Benzin- und Dieselmotor sind dann tabu.

Später Null-Emissions-Zone in ganz Berlin

Im Maßnahmenplan des Senats steht dazu allerdings keine Zeitangabe. Günther betonte jedoch: „Mittelfristig ist für mich vor 2030.“ In einem zweiten Schritt soll die Null-Emissions-Zone dann auf ganz Berlin ausgeweitet werden. Bis 2030 sollen außerdem alle Fahrzeuge in landeseigenen Betrieben und Verwaltungen mit Elektroantrieb unterwegs sein. Solche Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlicher CO2-Emissionen zu verringern. Schon im Dezember 2019 hatte Berlin als erstes Bundesland die „Klimanotlage“ erklärt.

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