Mehr Sitzplätze Bahn-Angebot wächst im Winter auch im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Im Weihnachtsfernverkehr 2021 will die Bahn pro Tag rund 50.000 Plätze mehr anbieten als ein Jahr zuvor. Insgesamt steigt die Zahl der Sitzplätze im Winter auch im Vergleich zu 2019 deutlich.

Die Zahl der Sitzeplätze im Fernverkehr bei der Deutschen Bahn steigt
Die Zahl der Sitzeplätze im Fernverkehr bei der Deutschen Bahn steigt
(Bild: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang)

Rund um die Feiertage sollen in Deutschland viel mehr Züge fahren als bislang. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kündigte eine deutliche Ausweitung des Bahnverkehrs an. „Im Weihnachtsfernverkehr 2021 bietet die Bahn 510.000 Sitzplätze pro Tag und damit 50.000 Plätze mehr als im Vorjahr“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag).

Darüber hinaus plant die Bahn für die Tage des Weihnachtsverkehrs sogenannte Verstärkerzüge einzusetzen. Dies führe nochmal zu „mehreren tausend Sitzplätzen pro Tag“, kündigte Scheuer an.

Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember steige das Angebot der Bahn um elf Prozent, heißt es. Die Bahn richtet etwa neue Verbindungen mit dem ICE-Sprinter (Schnellzug, der kaum hält) zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin sowie zwischen München und Nordrhein-Westfalen ein. Außerdem soll eine neue IC-Linie zwischen Frankfurt und Münster beziehungsweise Dortmund entstehen.

Nicht nur das Angebot steigt

Das Bahn-Angebot wächst nicht nur im Vergleich zum ersten Corona-Winter, sondern auch zur Vor-Corona-Zeit. Laut Verkehrsministerium werden im Dezember 2021 rund 63.000 Sitzplätze pro Tag mehr angeboten als im Dezember 2019.

Mit dem steigenden Angebot einher gehen allerdings auch Preiserhöhungen. Im Fernverkehr wird ein Bahnticket ab dem 12. Dezember durchschnittlich 1,9 Prozent teurer. Im Regionalverkehr steigen die Preise für Fahrten außerhalb von Verkehrsverbünden im Durchschnitt um 1,7 Prozent.

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