Pilotprojekt Autonome Autos ergänzen ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet

Quelle: sp-x

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Robo-Taxis könnten den ÖPNV flexibler und günstiger machen. Nun werden sie ab dem kommenden Jahr innerhalb eines Pilotprojekts des Rhein-Main-Verkehrsverbunds erstmals voll eingebunden.

Das Tech-Unternehmen Mobileye stellt die autonom fahrenden Elektro-Pkw des chinesischen Herstellers Nio.
Das Tech-Unternehmen Mobileye stellt die autonom fahrenden Elektro-Pkw des chinesischen Herstellers Nio.
(Bild: VDV )

Autonome Robo-Shuttles sollen Teil des ÖPNV werden. Ab dem kommenden Jahr will der Rhein-Main-Verkehrsverbund deutschlandweit als erster Verkehrsverbund mit autonomen Level-4-Fahrdiensten im Regelbetrieb in Darmstadt und im Kreis Offenbach starten.

An dem zunächst bis Ende 2024 ausgelegten Testprojekt sind unter anderem die Deutsche Bahn und der Mobilitätsanbieter Clevershuttle beteiligt. Geplant ist ein „On-Demand-Ridepooling-Service“ mit siebensitzigen SUV-Modellen – Kunden können ihren Shuttle per App bestellen, den sie sich gegebenenfalls mit weiteren Passagieren teilen müssen.

Kein fester Fahr- und Streckenplan

Ein fester Fahr- und Streckenplan existiert nicht, ein Algorithmus plant die Fahrten stattdessen so, dass jeder Insasse schnell und effizient an das jeweilige Ziel kommt. Die autonom fahrenden Elektro-Pkw des chinesischen Herstellers Nio stellt das israelische Tech-Unternehmen Mobileye.

Zunächst ist noch ein Sicherheitsfahrer an Bord, perspektivisch soll die Fahrt aber von einer zentralen Leitstelle überwacht werden. Ein Mitarbeiter soll für fünf Fahrzeuge zuständig sein und im Notfall in die Steuerung eingreifen können.

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