Auto-Abos ALD übernimmt Fleetpool

Autor: Andreas Wehner

Der Auto-Abo-Spezialist Fleetpool, der unter anderem hinter Toyotas Kinto Flex und Seats Conquar steht, schlüpft unter das Dach des Leasing- und Fuhrparkspezialisten ALD. Das Unternehmen bleibt dabei eigenständig.

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Fleetpool steht unter anderem hinter Kinto Flex von Toyota.
Fleetpool steht unter anderem hinter Kinto Flex von Toyota.
(Bild: Fleetpool/Toyota)

Der Leasing- und Fuhrparkspezialist ALD übernimmt den Auto-Abo-Anbieter Fleetpool. Die beiden Unternehmen hätten jetzt eine Vereinbarung über den Zusammenschluss vereinbart, heißt es in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. Allerdings müssen die Kartellbehörden noch zustimmen. Fleetpool behält den Angaben zufolge seine Eigenständigkeit und wird weiter von Gründer und CEO Gert Schaub geführt.

Durch die Akquisition will ALD künftig europaweit digitale Auto-Abo-Dienste für Geschäfts- und Privatkunden anbieten. Fleetpool soll im Gegenzug den finanziellen Spielraum für eine Expansion erhalten. Das Unternehmen ist aktuell vor allem in Deutschland aktiv, will aber bis 2026 in mindestens zehn europäischen Ländern vertreten sein.

ALD mit Wachstumsplänen

Die Übernahme von Fleetpool passt in die Wachstumsstrategie von ALD. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, sein Portfolio um Unternehmen zu erweitern, die das eigene Angebotsspektrum um neue Mobilitätslösungen erweitern. ALD bietet für Großkonzerne, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen Full-Service Leasing- und Flottenmanagementdienstleistungen in 43 Ländern an. Das Unternehmen hat weltweit 6.700 Mitarbeiter und verwaltet knapp 1,8 Millionen Fahrzeuge.

Fleetpool hat seit seiner Gründung im Jahr 2008 mehrere eigene Auto-Abo-Marken etabliert. Zudem fungiert das Unternehmen als White-Label-Anbieter unter anderem für Autohersteller. So steht Fleetpool unter anderem hinter Conquar (Seat), Kinto Flex (Toyota) und dem Shell Recharge Auto-Abo. Zu den eigenen Marken zählen Eazycars, Like-2-drive sowie verschiedene B-to-B-Anbieter. Fleetpool verfügt über eine eigene Software-Entwicklung und betreibt die Plattformen vollkommen eigenständig. Die Flotte des Unternehmens besteht aktuell aus 10.000 Fahrzeugen.

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Redakteur Newsdesk Automotive