Vergleichstest 20-Zoll-Kinderfahrräder: Günstig kann auch gut sein

Quelle: sp-x

Die Sicherheit ihrer Kinder hat für Eltern oberste Priorität. Dabei muss es nicht einmal teuer sein, diesem Anspruch gerecht zu werden, wie ein Vergleich von 20-Zoll-Fahrrädern von ADAC und Stiftung Warentest zeigt.

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Das „Puky Skyride Alu Light“ konnte bei Stiftung Warentest am meisten überzeugen.
Das „Puky Skyride Alu Light“ konnte bei Stiftung Warentest am meisten überzeugen.
(Bild: Puky)

Kommen Kinder ins Grundschulalter, kommt die Zeit für Fahrräder mit 20-Zoll-großen Rädern. Stiftung Warentest und der ADAC haben 12 Modelle dieser Gattung genauer unter die Lupe genommen. Lediglich für drei Modelle gab es die Note „gut“, in fünf Fällen wurde ein „mangelhaft“ vergeben.

Eine der zentralen Erkenntnisse: Wer vergleichsweise viel Geld investiert, bekommt nicht zwangsläufig das sicherste Modell. Und umgekehrt: Das günstigste Testrad leistete sich hinsichtlich der von den Stiftung Warentest definierten Sicherheitsanforderungen keine Blöße.

Testsieger aus der Handelskette

Testsieger mit der Gesamtnote 2,2 ist das Puky Skyride Alu Light für 460 Euro. Allerdings handelt es sich hier um ein Auslaufmodell. Ebenfalls mit „gut“ bewertete und laut Stiftung Warentest empfehlenswerte Alternativen sind das 480 Euro teure Cube Kid 200 Street sowie das Decathlon City Bike D4 Rock. Mit 270 Euro war der Proband der Handelskette Decathlon das mit Abstand günstigste Fahrrad im Testumfeld und somit der Preis-Leistungs-Sieger.

Die Note „mangelhaft“ wurde ausschließlich aufgrund von Sicherheitsmängeln vergeben. Bulls Tokee Street 6, Raymon Tworay 2.5 Street S’cool Xlite und Winora Dash konnten jeweils die geforderte Bremsleistung für ein Gesamtgewicht von 60 Kilogramm nicht erreichen und wurden entsprechend abgewertet.

Speziell beim Winora Dash kam es in der Dauerprüfung zudem zu einem Riss in der Sattelklemmung. Schließlich führte beim Woom 4, mit 575 Euro das teuerste Modell im Testumfeld, ein Riss der Tretkurbel am Pedalgewinde zur Abwertung. Ungeachtet dieses Patzers konnte das Woom 4 bei den Testkategorien „Fahreigenschaften“, „Eignung für das Kind“ und „Handhabung“ jeweils Bestnoten einfahren.

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